Betreff: (nost) Presseinformation: Artikelreihe "Osteuropas Mutbürger" Anlagen: PM_Artikelreihe_Mutbuerger_20110503.pdf Anlagen hier unter: http://www.osteuropa-netzwerk.net/oe_mit/2011_05_16/anlagen/nost_PM_Artikelreihe_Mutbuerger_2011-05-03.pdf Presseinformation von nost und Renovabis OSTEUROPAS MUTBÜRGER Umwelt und zivilgesellschaftliches Engagement – Zehn Reportagen aus Mittelund Osteuropa BERLIN/FREISING, 03. Mai 2011. – Hier Mainstream, im Osten Europas noch Einzelkämpfer: Menschen, die gegen ökologische Missstände auf die Straße gehen. In Osteuropa schwimmen Umweltschützer oftmals gegen den Strom und riskieren dabei oft mehr als Aktivisten in Stuttgart oder im Wendland. Fast immer berührt ihr Einsatz für die Umwelt auch andere Probleme: Korruption, Vetternwirtschaft, fehlende Bürgerbeteiligung. In zehn Reportagen mit exklusiven Fotos zeigen nost Korrespondenten und Fotografen, dass es auch in Osteuropa gerade Umweltfragen sind, die engagierte Bürger politisieren. Sie werden aktiv, wo die Politik nur tatenlos zusieht: etwa die Anwohner von Baia Mare in Rumänien. Rund zehn Jahre vor der GiftschlammKatastrophe in Ungarn, brach in Rumänien der Da mm eines Goldbergwerks. Die Giftlauge gelangte bis ins Nachbarland. Heute sind es die Bürger, nicht die Fabrikanten oder Politiker, die alles tun, damit sich ein Unglück dieser Art nicht wiederholt. Sie sind oft Einzelkämpfer, die es trotz vieler Hindernisse wagen, gegen den Strom zu schwimmen: etwa ein ehemaliger Atomingenieur, der als Don Quichote für Windräder in Russland kämpft. Zwei hat er schon aufgestellt – ohne jede staatliche Unterstützung. Sie führen ihre Debatten oft grenzüberschreitend: Der BalchaschSee im Osten Kasachstans trocknet aus, weil Chinas Westen sich rasend schnell entwickelt. Eine nost Reportage beschreibt an seinem Beispiel den Konflikt um Wasser in ganz Zentralasien. Sie sind jung und sie sind wütend: In Bulgarien demonstrieren vor allem junge Menschen gegen den illegalen Bau von Skiliften und für den Naturschutz und setzen dabei ihre letzte Hoffnung auf die EUKommission in Brüssel. „Erfreulicherweise steigt in den osteuropäischen Ländern die Sensibilität für ökologische Fragen“, so Burkhard Haneke, Geschäftsführer beim katholischen OsteuropaHilfswerk Renovabis. „Das spüren auch wir in der Zusammenarbeit mit unseren Projektpartnern deutlich.“ „Wir wollen mit der Artikelreihe den Scheinwerfer richten auf Menschen, die durch ihr lokales Engagement zu Pionieren für mehr Bürgerbeteiligung in ihren Gesellschaften 1 werden“, betont Hanno Gundert, Geschäftsführer des Journalistennetzwerks nost. Die von Renovabis und nost gemeinsam produzierte Artikelreihe startet Anfang Mai und läuft bis Ende September 2011. Alle Artikel werden über den nostArtikeldienst mit exklusivem Bildmaterial versendet. Außerdem erscheinen sie online unter www.renovabis.de Hintergrund der Reihe ist das Renovabis Jahresmotto 2011 „Gottes Schöpfung – uns anvertraut! Ost und West in gemeinsamer Verantwortung“. Ansprechpartner: Tamina Kutscher Telefon: 030/259 32 8322, Fax: 24 EMail: artikeldienst@nost.org Mehr unter www.nost.org Burkhard Haneke Telefon 08161/530917, Fax: 44 EMail: ha@renovabis.de 2