Von: BOELL@heinrich-boell-stiftung.de An: CC: Betreff: „Putins Reich“, Buchvorstellung und anschließende Diskussion, 17.02.11 (Fr), 19.00 Uhr Datum: Montag, 7. Februar 2011 11:34:31 Anlagen: www.boell.de xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx EINLADUNG xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx „Putins Reich“ Buchvorstellung und anschließende Diskussion Datum: Freitag, 17. Februar 2011, 19:00 – 21:00 Uhr Ort: Beletage der Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, Berlin-Mitte Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich mit Lena Kornyeyeva, (Autorin, Bremen); Hans Henning Schröder (Deutsches Institut für Internationale Politik und Sicherheit, Berlin) Moderation: Walter Kaufmann, (Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin) Die ukrainische Sozialpsychologin Lena Kornyeyeva hat mit ihrem Buch „Putins Reich – Neostalinismus auf Verlangen des Volkes“ eine schonungslose Analyse vorgelegt: So führt sie unter anderem die Popularität und Stabilität des Putin’schen Regierungssystems auf tief verankerte Autoritäts-Sehnsüchte in der russischen Gesellschaft zurück. Dabei scheut sie nicht vor starken Begriffen und Verallgemeinerungen zurück, etwa indem sie ihre Urteile auf „die Slawen“ ausdehnt und damit auch die autoritären Machtstrukturen in der Ukraine und Weißrussland in den Blick nimmt. Tatsächlich fällt es Lena Kornyeyeva nicht schwer, in Russland zahlreiche Belege für ihre Thesen zu finden: den auf allen Kanälen gesendeten Putin-Kult, die Wiederbelebung stalinistischer Symbolik, die widerstandslose Anpassung Millionen russischer Bürger. In der Diskussion mit dem Osteuropahistoriker und Russland-Spezialisten Hanns-Henning Schröder wird der Frage nachgegangen, welchen Beitrag Kornyeyevas Analyse des „autoritären Charakters der russischen Gesellschaft“ für das Verständnis der politischen und gesellschaftlichen Situation Russlands leistet. Wie spezifisch „russisch“ oder „slawisch“ sind die von Kornyeyeva beschriebenen Eigenschaften? Sind diese Faktoren statisch oder dynamisch? Ist der slawische Autoritarismus letztlich gar so tief verwurzelt, dass man Hoffnungen auf Demokratie in Russland beizeiten begraben sollte? Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter: www.boell.de/veranstaltungen Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt. „Putins Reich“ von Lena Kornyeyeva (Aschenbeck Media, 2009,184 Seiten) Informationen: Kerstin Nickig, Referat Osteuropa, Tel. 030-28534-384, nickig@boell.de Hinweis: Wir weisen darauf hin, dass im Rahmen dieser Veranstaltung Foto-/Ton- und Filmaufnahmen von TV-Sendern sowie für öffentliche und nicht- öffentliche Zwecke gemacht werden können. ------- Von: BOELL@heinrich-boell-stiftung.de An: CC: Betreff: Russische Justizpraxis mit politischen Folgen: Der Fall Sergej Magnitsky, 11.02.11 (Fr), 17.30 Uhr Datum: Montag, 7. Februar 2011 11:27:49 Anlagen: www.boell.de xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx EINLADUNG xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Russische Justizpraxis mit politischen Folgen: Der Fall Sergej Magnitsky Vorführung des Films „Justice for Sergej“ von Hans Hermans und Martin Maat mit anschließender Diskussion Datum: Freitag, den 11. Februar 2011 (17:30 – 20:30 Uhr) Ort: Beletage der Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, Berlin-Mitte Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich mit Marieluise Beck, MdB, Bundestagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen (Moderation) Werner Schulz, MdEP, Die Grünen im Europäischen Parlament (Einführung) Dr. Leonid Nikitinskij, Gerichtsreporter, "Nowaja Gazeta", Moskau Vierzehn Monate sind vergangen, seit der russische Anwalt Sergej Magnitsky im russischen Untersuchungsgefängnis „Matrosenstille“ verstarb, weil ihm die lebensnotwendige, medizinische Hilfe verweigert worden war. Von weltweiten Protesten überschüttet bemühte sich die russische Regierung daraufhin, den Vorfall als bedauerliche Panne und als Versagen einzelner Beamter zu erklären. In Kooperation mit den Grünen im Europäischen Parlament lädt die Heinrich-Böll-Stiftung Sie hiermit herzlich zur Vorführung des Dokumentarfilms „Justice for Sergej“ von Hans Hermans und Martin Maat ein. Im Anschluss findet eine Podiumsdiskussion zum Thema „Rechtsstaatlichkeit in Russland“ statt. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter: www.boell.de/veranstaltungen Übersetzung Deutsch-Russisch (Konsekutiv) Dokumentarfilm: „Justice for Sergej“ von Hans Hermans und Martin Maat (52 min, russisch mit englischen Untertiteln) Im Anschluss sind Sie zu einem Umtrunk und informellen Austausch eingeladen. Eine Kooperation mit: Marieluise Beck (MdB), Bündnis 90/ Die Grünen und Werner Schulz (MdEP), Die Grünen im Europäischen Parlament Informationen: Kerstin Nickig, Referat Osteuropa, Tel. 030-28534-384, nickig@boell.de Hinweis: Wir weisen darauf hin, dass im Rahmen dieser Veranstaltung Foto-/Ton- und Filmaufnahmen von TV-Sendern sowie für öffentliche und nicht- öffentliche Zwecke gemacht werden können.